Impfkritiker Tolzin gesundheitspolitischer Sprecher der Deutschen Mitte!

Der Bundesvorstand der Deutschen Mitte hat in seiner Sitzung am 19. Dezember den bekannten Medizin-Journalisten, Autor und Impfkritiker Hans U. P. Tolzin zum gesundheitspolitischen Sprecher der Partei ernannt. Tolzin gibt seit 2005 die Zeitschrift „impf-report“ heraus, ist Autor mehrerer Sachbücher wie „Macht Impfen Sinn?“, „Die Seuchen-Erfinder“ und „die Tetanus-Lüge“ und ist seit Jahren vehementer Kritiker des derzeitigen Gesundheitssystems, insbesondere der Seuchen- und Impfpolitik der Bundesregierung. Auch für die Mainstream-Medien ist er kein Unbekannter, so war er z. B. zum Impfthema zu Talksendungen wie „Fakt ist!“ (MDR), „Phoenix-Runde“ und „Münchner Runde“ eingeladen. Zuletzt machte er durch einen Vortrag beim großen Kopp-Kongress in Stuttgart von sich reden.

Bundesvorsitzender Hörstel dazu: „Grundsätzlichen Anliegen und ressortspezifischen Zielen der Deutschen Mitte ist mit der Berufung Tolzins sehr gut gedient. Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit!“

Tolzin steht für eine grundlegende Reform des deutschen Gesundheitswesens. Eine seiner wichtigsten Forderungen ist die ersatzlose Abschaffung des „Gemeinsamen Bundesausschusses“ (G-Ba), einem vom Bundesgesundheitsministerium eingesetztem Gremium, das bis aufs Kleinste reguliert, was die gesetzlichen Krankenkassen erstatten müssen bzw. auf keinen Fall erstatten dürfen. Damit sei der dem deutschen Krankenversicherungswesen zugrunde liegende Solidargedanke regelrecht pervertiert, so Tolzin in einer Stellungnahme gegenüber dem Bundesvorstand der DM.

Ziel einer Gesundheitspolitik, die den Menschen diene und nicht den Kartellen, müsse die völlige Therapiefreiheit sein, so dass der Krankenversicherte, dem seine Gesundheit wichtig ist, hochwirksame und kosteneffektive Alternativ- und Naturmedizin wählen kann, sofern er dies wünscht. Darüber hinaus müsse die Ausbildung der angehenden Ärzte an den Universitäten grundsätzlich neu geregelt werden. Auch eine gerechtere Entlohnung der Kassenärzte stehe auf seiner Wunschliste: Es könne nicht angehen, dass Heilpraktiker und Privatärzte ihre Bemühungen angemessen nach Zeitaufwand abrechnen könnten, der Kassenarzt jedoch für jeden Patienten quartalsweise pauschal mit einem lächerlichen Betrag abgespeist werde.

Eine der wichtigsten Herausforderungen, die Tolzins neue Aufgabe mit sich bringt, ist die weitere Ausarbeitung des gesundheitspolitischen Programms der DM, welches bisher nur in Grundzügen vorliegt. Dazu werde er in den nächsten Monaten den Kontakt mit ausgewiesenen und unabhängigen Experten innerhalb und außerhalb der Partei suchen.