Höchst wichtige grundlegende Fragen an die Deutsche Mitte: Das betrifft viele – Bundesvorsitzender Hörstel antwortet!

Die Deutsche Mitte bedankt sich bei J.A.R. für seine klugen und wirklich bedeutenden Fragen. Sie lauten:

  1. Inwiefern glauben ihr, dass ihr als Partei wirklich etwas ändern könnt?

Antwort: Das hoch korrupte System muss zunächst von innen her bekämpft werden, sonst verlieren wir das grundgesetzlich festgeschrieben Recht auf Widerstand nach Art. 20 Abs. 4 GG. Die hohen Einstiegshürden für den Bundestag helfen uns, an unsere Mitglieder und Sympathisanten ebenfalls hohe Anforderungen zu stellen – wie an Programm und Führung. Nur so geht Glaubwürdigkeit. Reden und Fahnen schwingen und die Straßen unsicher machen kann jeder. Wir schaffen es also gerade weil wir Partei sind, nicht obwohl… Sie ahnen es: Wir bauen hier nicht einfach eine Partei, wir schaffen eine Bewegung, eine ethische Bewegung. Nur das gibt uns die Sicherheit, dass wir mit jeder Lage fertig werden, auch mit regelrechten Blockaden durch das Kartell-System.

2. Die Politik ist doch so unterwandert von Lobbyisten, dass es ja auch schon vorher nicht möglich war.

A: Dass zum Beispiel die Grünen schon in der Anfangsphase ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, lag nicht an Lobbyisten, sondern an ihnen selbst. Wer die Wahrheit will, muss einfach etwas härter arbeiten, war schon mein Motto als Journalist. Die guten Dinge liegen keineswegs außer Reichweite – doch den meisten sind die Trauben zu sauer. Wir von der Deutschen Mitte sind nicht etwa die besseren Menschen – wir vermeiden nur ein paar typische Anfangsfehler, die ich selbst am eigenen Leibe erfahren durfte: a) Wir haben ein ausführliches und sehr klares Parteiprogramm, das Menschen sucht – wer in die Partei eintritt, muss es voll unterstützen. Das vermeidet innere Kämpfe – das System intrigiert vergeblich. b) Wir haben die ausführlichste Satzung aller deutschen Parteien. Das ist keine absolute Sicherheit – aber das System steht auch hier vor allerhöchsten Hürden, wenn es uns ruinieren will. c) Die Geschlossenheit der Deutschen Mitte ist faszinierend. Unser Bundesparteitag hat alle wichtigen Beschlüsse einstimmig gefasst. Unsere Mitglieder wissen, dass wir eine historische Chance haben – und verdammt sind, sie zu nutzen. Wir können das nur ehrlichen Herzens und mit aller Kraft versuchen – oder die Konsequenzen werden täglich grauenhafter. Vorteil: Die meisten der Mitglieder sind weder persönlich eitel noch haben sie viel politische Erfahrung. Wir besprechen alles schonungslos offen, wie sie das von mir und meinen Vorträgen kennen, sie prüfen als Menschen, mit offenen Augen, tragen höchst erfreulich und in rasant zunehmendem Maße zur Gestaltung bei – und entscheiden mit vernünftigen Motiven. Dabei hilft unser neues elektronisches „Stammtisch“-System, in dem alle mitwirken können: Name, Bundesland, echtes Passfoto – los geht’s. Wer Mist macht, die Regeln missachtet – ist auch schnell wieder draußen.

3. Außerdem gibt es ja noch Vereinigungen wie die Bilderberger die sich außerhalb der „demokratischen“ Strukturen befinden.

A: Die „leitenden Angestellten“ (Vorstandsvorsitzende) sind nicht das Thema. Nur Entscheider zählen, das sind die großen „zweistelligen Milliardäre“, die globalen Oligarchen. All übrigen Institutionen, CFR, Trilaterale Kommission usw.: sind „Transmissionsriemen“, sind Befehlsempfänger, Zulieferer für Entscheidungen, die zweite und dritte Ebene im System. Merkel zum Beispiel, ist in dieser Hierarchie erst dritte Kategorie! Was konkret können diese Leute tun? Unterdrücken, fälschen, Wahlen aussetzen. Hilft ihnen das auf die Dauer? Nein. Und: Wir graben diese Oligarchentruppe an, die nicht besonders homogen ist. Denn wir haben sinnvolle Ziele und Wege zu bieten – nach uns kommt nur noch das Blutbad von Krieg und Revolution. Auch Oligarchen sind Menschen: Wenn sie ihre Besitzstände friedlich retten könnten, bleiben auch ihre Verluste kleiner.

4. Was also ist euer Ziel?

A: Unser Ziel ist die Runderneuerung unserer Gesellschaft nach ethischen Grundsätzen im Sinne der Bewahrung der Schöpfung. Das bedeutet: Das Wohlergehen und Glück des Menschen in der Natur ist uns Richtschnur. Als Grundübel unserer Epoche haben wir das Raubsystem aus Zinsen und privater Geldschöpfung, in nächster Konsequenz die Herrschaft der fünf globalen Branchenkartelle, nach Gefährlichkeit sortiert: Finanzen, Medien, Energie, Rüstung, Pharma/Chemie/“Gesundheit“. Für die jetzt armen Bevölkerungsteile bedeutet unsere Politik zunächst einfach Luft zu Atmen, mehr finanziellen Bewegungsraum, den alle bekommen, auch Unternehmen. Die Lebensqualität steigt, weil wir vergiftete Luft, verschmutztes Wasser und verunreinigte eklige Billig-Nahrungsmittel langsam überwinden werden. Die von uns angestrebte Gesellschaft wird wohlhabend, sagen zumindest unter anderem die Rothschilds, denen ich hier in diesem einen Punkt absolut vertraue. Wir können uns solche Projekte locker leisten.

5. Wie wollt ihr das angehen?

A: Wir setzen die Grundlagen ethisch ausgerichteter Politik in jedes Ministerialressort um. Man könnte sagen: Wir „erfinden die Gesellschaft neu“. Das stimmt jedoch so gar nicht. Vor der Herrschaftsepoche des Finanzkartells gab es in Europa bereits blühende Bürgergesellschaften – wir können daran anknüpfen. Beste kurze Übersicht über unsere Politik bietet das Flugblatt „Flyer“ – das ist die Basis. Wer da schon bei zwei wichtigen Punkten aussteigt, sollte gar nicht erst Mitglied werden. Danach kommt in der Hierarchie unserer Programm-Gestaltung das sechsseitige Kurzprogramm, soeben „runderneuert“. Und nach und nach stellen wir das ausgeschrieben Vollprogramm vor, das am Ende 160-180 Seiten umfassen wird: Deutschland wird neu.

6. Was macht euch anders?

A: Das hatte ich schon unter 2.) angefangen zu erläutern. Grundsätzlich sind wir die einzige Partei, die:

a) ihr gesamtes Programm im Bund nach den Bundesministerien ausrichtet. Der Leser ahnt: In den Ländern werden die Landesprogramme nach den jeweiligen Landesministerien ausgelegt.

b) nur ein einziges Programm kennt: Unser Parteiprogramm = Wahlprogramm = Regierungsprogramm (Kurzprogramm, Präambel, S.1). Jeder weiß schon vor der Wahl, was wir nach der Wahl tun werden. Das ist das krasse Gegenteil zu Merkels Spruch, der Wähler könne nicht davon ausgehen, dass Wahlkampfversprechen eingehalten würden. Wir „versprechen“ deshalb gar nichts: Wir sagen – und wir machen; nichts Anderes, nicht mehr – und nicht weniger.

c) nicht in Koalitionsverhandlungen der üblichen Art eintritt, das verbietet unsere Satzung (Statut, S. 5, § 2 Abs. 4). Wir werden lediglich „Ressortabgrenzungsgespräche“ führen, nach dem Motto: unser Ministerium, euer Ministerium. Und klar ist dann ja wieder: In unserem Ministerium darf nur gemacht werden, was jetzt im Programm steht.

d) ihr Führungspersonal nicht unbedingt aus ihrer Mitgliedschaft holt. Wir haben als einzige Partei ein Liste von hohen Anforderungen zusammengestellt, die für die Bundesminister und Staatssekretäre gelten. Nur am Rande: vorbei die Zeiten, in denen sich ein Bundesminister nicht einmal auf Englisch verständigen konnte – oder Null Ahnung von seinem Fachgebiet hat. Es geht uns um glaubwürdige Personen mit einem so gewaltigen internationalen Ruf, dass allein die Nennung des Namens Wellenschläge verursacht: Persönlichkeiten, die sich bewiesen haben und auf den Job als Minister zuallerletzt angewiesen sind. Das Beste daran: Den ersten der wichtigsten Ministerkandidaten haben wir bereits gefunden.

7. Wie wollt ihr die bereits bestehenden enormen Machtstrukturen, die durch das Zins- und Geldsystem den Eliten zugeteilt, ist auflösen?

A: Wir wollen und können diese gewaltige Machtstruktur nicht „auflösen“ – und streben dies auch nicht an. Wir wollen und werden allerdings Deutschland aus dem Machtbereich dieses Systems herausziehen – nach vierjähriger Übergangszeit vollständig. Dies kann Deutschland nicht allein schaffen. Alle Welt beobachtet derzeit mit Entsetzen die ruinöse Politik Europas und vor allem die Hochverratspolitik dieser Bundesregierung, alles wartet sehnsüchtig auf einen Befreiungsschlag von deutscher Seite. Der soll nach unserem Willen jedoch anders kommen als manche erwarten: Deutschland hat sich weltweit Vertrauen und Freunde geschaffen. Wenn es sich jetzt befreit, haben wir Sympathie und Freundschaft vieler auf unserer Seite. Das habe ich selbst am eigenen Leibe immer wieder erfahren. Meine persönlichen Verbindungen in Frankreich, wo meine Familie seit 180 Jahren tief verwurzelt ist, in England, woher die mütterliche Seite meiner Vorfahren stammt, dazu in Russland, China und Iran sind nur der Kern eines globalen Systems von Freund- und Partnerschaften, wie es in unserer neuen „Globalen Europäischen Verteidigungsstrategie“ festgelegt ist: Wir wollen und werden nichts allein tun, wir werden uns, auch militärisch – und zwar rein defensiv, so absichern, dass keinerlei Abenteurertum neuen Wahnsinn auf den alten setzen kann. Dies alles ist bereits in Arbeit. Vorrang haben unsere Nachbarn in Europa, wo schon jetzt Menschen sich zusammentun, um in unserem gemeinsamen Geist neue politische Strukturen zu bauen, die diesen Weg mitgehen werden. Es gibt weltweit Menschen, die auf uns schauen und ihre Wege mit unseren verbinden wollen. Ethik in der Politik wird der Name der neuen Zeit sein, die wir gemeinsam gestalten.

Potsdam, 28. Januar 2016 – Christoph R. Hörstel