Gegen Antisemitismus – gegen Verleumdung und Beleidigung

Antisemitismus wird in der Deutschen Mitte nicht geduldet, ebenso wenig wie antijüdischer Rassismus. Hatte die DM erklärt, dass „Reichsbürger“ bei Erkennen gleichtägig aus ihren Reihen ausgeschlossen werden, so gilt dies bei Rassisten in derselben Minute.

Dazu gibt es drei Anmerkungen:

  1. Antisemitismus, antisemitisch – die Wortbedeutung

Das Volk der Semiten umfasst hauptsächlich Muslime – aber auch Juden. Wenn nun der Vorwurf antijüdischer Haltungen erhoben wird, spricht der Zeitgeist von „Antisemitismus“ oder sagt: „antisemitisch“. Diese Wortwahl stellt jedoch einen aggressiven Akt dar: Es wird mit der Verwendung dieser Begriffe im Bedeutungsumfeld „antijüdisch“ tatsächlich geleugnet, dass es auch Muslime unter den Semiten gebe, obwohl diese die große Mehrheit stellen. Diese Leugnung betreibt damit in Tatsache antiislamische Hetze. Also wäre es nicht nur angemessen sondern angeraten, wenn der Vorwurf von Vorurteilen und Handlungen gegen Juden erhoben werden soll, auch „antijüdisch“ zu sagen – und nicht auf ein anderes Wort zurückzugreifen, das erkennbar ungeeignet ist, weil die Wortbedeutung nicht passt. Ganz abgesehen davon, dass vermutlich die Nutzer des falschen Begriffes nicht wissen, dass sie im Grunde soeben antimuslimisch unterwegs sind.

2. Die politische Auseinandersetzung um Israels Politik

Besonders häufig werden heute Kritiker und Gegner israelischer Unterdrückungspolitik gegen Palästinenser mit dem Begriff „antisemitisch“ belegt. Dies ist deshalb für die ethisch bewegten unter diesen Kritikern schwer erträglich, weil es die Sorge um Sicherheit und Wohlergehen ist, die diese Menschen zu dieser Kritik treibt. So gesehen wundert es nicht: Weltweit sind die Synagogengemeinden tief gespalten, weil schätzungsweise die Hälfte aller Juden weltweit über Israels Politik traditionell nicht glücklich ist. Darüber wird jedoch kaum gesprochen und schon gar nicht berichtet. In Deutschland lohnt die Befassung mit dem Schicksal des aufrechten Juden Prof. Dr. Rolf Verleger, der aus dem Zentralrat der Juden in Deutschland ausgeschlossen wurde, weil er Israels Politik nicht ausreichend mittrug.

3. Verleumdungen und Beleidigungen

In der politischen Auseinandersetzung werden inzwischen gewohnheitsmäßig Kritiker israelischer Politik bewusst diffamierend als „Antisemiten“ oder „antisemitisch“ bezeichnet, „Antisemitismus“ als Vorwurf ist besonders übel, weil diese Vokabel die antisemitische Haltung als höchsten Wert „-ismus“ beschreibt. Damit wird eine gesellschaftliche Ausgrenzung angestrebt.

Soweit diese Beleidigungen die Deutsche Mitte oder gar deren Bundesvorsitzenden, Christoph Hörstel, gelten, werden bei Kenntnisnahme sofort die Anwälte tätig. Hörstel hat bekanntgegeben, dass unter seinen Vorfahren väterlicherseits Juden waren. Es ist bekannt, dass alle seine vier Kinder je drei Vornamen tragen, für jede der drei monotheistischen Religionen einen. Hörstel legt weiterhin hohen Wert darauf, dass er die Lehren der „Ringparabel“ und des Theaterstücks „Nathan der Weise“ des deutschen Dichters Gotthold Ephraim Lessing schon als junger Mensch aufgesogen und seitdem stets und ernsthaft beherzigt und verteidigt hat. Lessing wirbt in seinem Werk für Frieden, Toleranz und Respekt unter diesen gewichtigen Glaubensrichtungen. Die politische Analyse der Deutschen Mitte erkennt in den Machenschaften der globalen Machtkartelle die Strategie, die Angehörigen dieser Religionen gegeneinander aufzuhetzen und auszuspielen. Grundsätzlich bleiben in der Deutschen Mitte als säkulare Partei Anhänger anderer Religionen, Atheisten, Nicht-Religiöse etc. gleichermaßen willkommen.

PS 7. Juni 2017

Die „Antifa Würzburg“ musste soeben einen beleidigenden Beitrag gegen die Deutsche Mitte und deren Bundesvorsitzenden Christoph Hörstel aus der eigenen Website nehmen. In diesem Fall sehen wir von einer Strafanzeige auch deshalb ab, weil wir der Antifa ein vernünftiges Einlenken erleichtern wollen. Antifaschistische linke Kräfte sollten zusammenarbeiten, nicht streiten. Weitere Beleidigungen werden wir jedoch mit Strafanzeigen belegen.