ALARM: USA rüsten IS mit Chemiewaffen aus! DM fordert Krisensitzung des UN-Sicherheitsrats

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Aus den dürren Zeilen der etablierten Berichterstattung wird gar nichts ersichtlich: Teile von Saddams altem Chemiewaffen-Arsenal seien in die Hände des IS gefallen. Diese Berichterstattung beruht auf einem Beitrag der New York Times. Eher ein Dossier. Die russische Seite hatte dies kommen sehen – und bereits Anfang Juni davor gewarnt. In westlichen Desinformationsmedien wurde das selbstverständlich geflissentlich übersehen. Entsprechend karg fällt die russische Berichterstattung heute aus.

Die vorliegenden Daten legen folgenden Gedankengang nahe: Als die USA 2010 aus dem Irak abzogen, ließen sie die alten Chemiewaffen-Bestände bereits für deren jetzige Besitzer zurück. Denn die Planung für die Erstellung von IS war 2010 längst abgeschlossen, gegen Libyen und Syrien lief bereits die Operation „Arabischer Frühling“ mit der Söldnertruppen-Sammlungsphase an. Diese Zeitplan und -ablauf ist zu vergewärtigen, damit eine politische Würdigung der jetzigen Vorgänge realitätsnah gelingt.

Der jetzige DM-Bundesvorsitzende Hörstel hatte 2013 davor gewarnt, dass Syrien durch die Russland-USA-Vereinbarung seine einzige Massenvernichtungswaffe verliere – und dies angesichts der aggressiven US-Pläne und heimlichen Großoperationen tödlich sein könne. Wenige Wochen nach dem Abschluss der syrischen Entwaffnung folgt nun diese konkrete Veröffentlichung, die nichts Anderes bedeutet als: Außer IS und Israel hat vermutlich kein Staat in Nah- und Mittelost Massenvernichtungswaffen. Besonderes Problem: Durch die fortgesetzte Geheimhaltung durch die USA ist es möglich, dass IS auch laufend mit C-Waffen-Nachschub ausgerüstet werden, ohne dass dies zunächst genau überprüfbar wäre.

Damit hat die USA ein Erpressungspotenzial in der Hand, das in der Region seinesgleichen sucht – und sämtliche Nachbarn, auch Europa, Asien, Afrika, mit gefährdet. Wer sich nicht beugt, muss mit IS-Anschlägen rechnen – in bester Terrormanagement-Manier. Washington hat sich bereits mit Moskau abgesprochen, wie weit die Absprachen reichen, darf nur vermutet werden.

Unter diesen höchst alarmierenden Umständen fordert die Deutsche Mitte:

– eilige Einberufung einer dringlichen Krisensitzung des UN-Sicherheisrates

– Offenlegung der gesamten US-Materialien über Massenvernichtungswaffe in Nah- und Mittelost, unter Sanktionsdrohung

– Fortlaufend veröffentlichte, UN-beaufsichtigte Vernichtung aller dieser Waffen, Mitwirkungspflicht bei Mitverursachen der Krise – unter Sanktionsdrohung

– Totalembargo gegen IS, Sanktionen und Embargos gegen alle Unterstützer-Staaten, die sich daran nicht halten

– Begründung internationaler Bündnisse gegen Terror unter Ausschuss aller Terrormanagement-Beteiligten

Wir erleben eine neue Dimension der Bedrohung durch das Washington-gesteuerte globale Terrormanagement-System, dem sich Staaten nur in Bündnissen entziehen können. Deutschland sollte sich diesen Bündnissen annähern und seine innenpolitischen Abwehrmaßnahmen erheblich verstärken. Dies kann nur gelingen, wenn die Bundesregierung abgelöst wird und vier der fünf jetzigen Bundestagsparteien keine Chance erhalten, an einer neuen Regierungsbildung teilzunehmen.

Die Deutsche Mitte bedauert mitteilen zu müssen, dass die USA ab jetzt ganz offen den Globus unter C-Waffen-Erpressungsdruck setzen.

Foto: © RIA Novosti. Alexandr Imedaschwili